Präsentieren lernen, Tipps zu Präsentationstechniken

ManagementFührung – Präsentieren lernen, Tipps zu Präsentationstechniken

Präsentieren lernen

Hier lernen Sie mehr zum Präsentieren lernen, zu den klassischen und modernen Hilfsmitteln der Präsentation. Weiterhin dem Einsatz von Bildern, wie Sie Ihre Zuhörer besser einbeziehen sowie zum Thema Storytelling und dem Einsatz der Gestik und Mimik beim Auftreten. Präsentationstechniken sind Mittel, um Informationen den Zuhörern noch besser und unkomplizierter zu vermitteln.

Ziel einer Präsentation

Das Ziel einer gelungenen Präsentation besteht immer darin, dass der Vortrag einfach zu verstehen ist und dennoch in der Lage, komplexe Themen umfassend näher zubringen. Ob das gelingt, hängt natürlich davon ab, wie groß Ihr eigenes Fachwissen ist und wie Sie Ihre Unterlagen für die Präsentation zusammenstellen. Allerdings spielen darüber hinaus auch die Präsentationstechniken eine entscheidende Rolle.

Klassische Präsentationstechniken

Sie können bei Ihrer Präsentation auf klassische Techniken zurückgreifen. Das sind solche Methoden, die ohne die Unterstützung moderner Technologie auskommen.

Tafel

Entscheiden Sie sich hier zum Beispiel für einen Vortrag, den Sie mit der Unterstützung einer Tafel gestalten. Der besondere Vorteil eines solchen Tafel-Vortrags liegt darin, dass Sie ihn während ihrer Erzählung aktiv neu gestalten. Sie haben beim Schreiben an der Tafel einen breiten Aktionsspielraum und können nicht nur schreiben, sondern auch malen.

Wenn Sie eine Tafel für Ihren Vortrag benutzen möchten (alternativ können Sie ein Flipchart mit bunten Stiften oder einen Beamer mit Folien verwenden), dann achten Sie darauf, dass Sie den Entwurf schon während der Vorbereitung erstellen und das Anzeichnen einüben. Versuchen Sie nicht, spontan ein Bild zu entwerfen, sondern machen Sie das Tafelbild zum Bestandteil Ihrer Planungen.

Moderne Präsentationstechniken

Moderne Präsentationstechniken sind solche, die mit elektronischer Unterstützung stattfinden. Besonders gern werden hier Präsentationsprogramme, wie zum Beispiel Powerpoint, auf dem Laptop genutzt – in Verbindung mit einem Beamer, der das auf Ihrem Computer-Bildschirm erscheinende Bild an die Wand wirft. Wenn Sie diese Methode nutzen, dann achten Sie darauf, die einzelnen Folien nicht zu überfrachten. Als Regel gilt, dass das menschliche Gehirn nicht in der Lage ist, mehr als sieben Punkte gleichzeitig zu erfassen.

Belassen Sie es also bei maximal sieben Stichpunkten – Weniger ist dabei Mehr! Hinzu kommt, dass es sich bei den gewählten Stichpunkten nicht um ganze Sätze handeln sollte. Versuchen Sie, jeden Unterpunkt in ein einzelnes Stichwort zusammenzufassen. Der gewählte Begriff sollte maximal aussagekräftig sein.

Präsentieren lernen mit Bilder, Diagramme

Unabhängig davon, ob Sie lieber an die Tafel, an einem Flipchart schreiben, oder ob Sie den Computer bevorzugen – Bilder und Diagramme sagen deutlich mehr als Worte. Versuchen Sie also, ein Bild für die Darstellung von Inhalten zu nutzen, wann immer es Ihnen möglich ist. Wenn Sie Bilder und Diagramme aus dem Internet verwenden, dann achten Sie unbedingt auf mögliche Lizenzen, damit Sie bei einer Veröffentlichung Ihres Vortrages keine fremden Rechte verletzen. Beachten Sie immer, dass die gewählten Folien oder Tafelanschriebe Ihren Vortrag nicht ersetzen, sondern ihn nur stützen sollen. Ihre Zuhörer sollen es mit der Hilfe der verwendeten Materialien leichter haben, Ihrem Vortrag zu folgen. Aus diesem Grund sind aussagekräftige Bilder das Mittel der Wahl.

Präsentieren lernen Einbeziehung der Zuhörer

Ein Vortrag ist erst dann wirklich gelungen, wenn er nicht langweilig wird, sondern während dem gesamten Zeitraum interessant bleibt. Versuchen Sie deshalb, Methoden zu wählen, die Spannung in Ihre Präsentation bringen können. Das gelingt Ihnen zum Beispiel dann, wenn Sie – zumindest gelegentlich – Ihre Zuhörer aktiv ansprechen. Vielleicht können Sie Fragen stellen, die eine Art Wissenstest darstellen.

Oder Sie machen eine kleine Umfrage. Das lockert die Stimmung auf und wirkt motivierend. Wenn Sie diese Methode wählen möchten, ist es wichtig, dass Sie sie vorab auf das zu erwartende Publikum abstimmen. Nicht immer ist diese Technik die richtige Wahl. Sie passt am besten zu kleinen Runden, ist vielleicht aber deutlich schwieriger, wenn es sich um einen großen Saal mit zahlreichen Zuhörern handelt.

Anekdoten erzählen, Storytelling

Menschen lieben Geschichten und haben viel Spaß mit ihnen. Das hat bereits die Werbung erkannt, die auf das sogenannte “Storytelling” setzt. Sie können sich das Geschichtenerzählen auch für Ihre Präsentation zu Nutze machen. Lassen Sie sich eine kleine Geschichte einfallen, die zum Inhalt Ihres Vortrags passt. Dabei kann es sich um eine Geschichte handeln, die Sie einem Buch entnommen haben oder natürlich auch um eine, die Ihnen selbst widerfahren ist. Auch ein Bezug zu aktuellen Geschehnissen kommt immer gut an.

Die betreffende Geschichte steht am besten ganz am Anfang des Vortrags. Im Idealfall gelingt es Ihnen, von dieser Geschichte aus einen Spannungsbogen aufzubauen, der bis an das Ende Ihres Vortrags reicht und dort aufgelöst wird. Grundsätzlich können alle Themen mit Storytelling verbunden werden. Manchmal ist dafür allerdings etwas Fantasie gefragt.

Auftreten beim Präsentieren

Ihr Auftreten entscheidet über den Erfolg des Vortrags. Bereits mit der Wahl der richtigen Kleidung können Sie hier Ihre Zuhörer (und Zuseher) positiv stimmen. Sorgen Sie für eine gerade Körperhaltung und sprechen Sie, so laut Sie können. Versuchen Sie außerdem, langsam zu sprechen – gerade bei Aufregung neigen viele Menschen zu einem zu schnellem Sprechtempo. Sie sollten Ihren Vortrag so oft eingeübt haben, dass Sie ihn ohne die Unterstützung von Karteikarten halten können. Im Idealfall haben Sie Ihre Hände frei und besitzen so eine natürliche Gestik, die den Inhalt Ihrer Präsentation unterstreichen kann.

Versuchen Sie außerdem, Ihren Blick zum Publikum zu richten – ohne dass Sie direkt jemanden ansehen. Grundsätzlich ist eine gute Vorbereitung der wichtigste Erfolgsgarant für eine Präsentation. Versuchen Sie deshalb, so früh wie möglich mit dem Entwurf und dem Einüben zu beginnen.

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