Mitarbeitermotivation, Mitarbeiter motivieren lernen, Motivation Mitarbeiter

ManagementFührung – Mitarbeitermotivation, Mitarbeiter motivieren lernen, Motivation Mitarbeiter

Mitarbeiter motivieren lernen

Mitarbeitermotivation, Mitarbeiter motivieren lernen, Motivation Mitarbeiter
Mitarbeitermotivation, Mitarbeiter motivieren lernen, Motivation Mitarbeiter

Ein motivierter Mitarbeiter leistet mehr für das Unternehmen, er fühlt sich diesem loyal verbunden. Für die Steigerung der Mitarbeitermotivation kann man grundlegend vier Ansätze bilden, wobei diese ineinander verschmelzen und nicht streng voneinander abzugrenzen sind. Hier lernen Sie mehr zu den Möglichkeiten, wie Sie Mitarbeiter motivieren können, was monetäre Belohnung, die gelebten Führungsstile, die Wertschätzung der Mitarbeiter und die Art der Arbeit bezüglich der Motivation bewirken können.

Monetäre Belohnungen

Die Installation einer extrinsischen Motivation durch die Zahlung eines angemessenen Gehaltes, eines in der Festlegung nachvollziehbaren individuellen Lohns oder eine Gehaltserhöhung ist immer wirksam, den Antrieb bzw. die Motivation der Angestellten oder Mitarbeiter zu erhöhen und somit sehr gute Arbeit zu leisten. Somit wird das Gehalt bzw. der Lohn als als Belohnung zum Motivationsfaktor.

Um einen wirklichen Motivationseffekt erreichen zu können, müsste ein Gehalt jedoch massiv überdurchschnittlich ausfallen. Besser geeignet sind Boni-Zahlungen, durch variable Gehaltsbestandteile mit klaren und transparenten Zielgrößen zum festen Einkommen können sie eine motivierende Wirkung entfalten.

Dies vor allem dann, wenn sie durch die eigene Leistung aus einem verständlichen System heraus gezahlt werden. Hier ist jedoch das Maß entscheidend. Wenn das fixe Einkommen zu gering ist, kann der Mitarbeiter unter Druck geraten und der gewünschte Motivationsschub bleibt aus.

Auf Führungsebenen empfiehlt es sich auch, Motivations- und Coaching Seminare oder direkt ein Führungskräfte Coaching am Wochenende anzubieten.

Ein sicherer Arbeitsplatz durch Festanstellungen und vernünftige Rahmenbedingungen, wie flexible Arbeitszeitmodelle und wettbewerbsfähige Nebenleistungen sind weiterhin die Grundlage für das Engagement der Mitarbeiter.

Geschenke und Privilegien erhöhen den Status, diese Form der Belohnung aber sollte der Arbeit angepasst sein, sie sollte den Zeitaufwand widerspiegeln und zeitnah und spezifisch erfolgen, damit sie wirkungsvoll sein kann, sonst wird kein Zusammenhang zur Leistung durch den Mitarbeiter festgestellt werden. Gute und qualitativ hochwertige Arbeitsmittel sowie modernes Equipment, auch Firmenwagen fördern den Arbeitseinsatz.

Führungsstil

Die gelebten Führungsstile und das Ausüben von Druck sind häufig für Wechsel oder das Erwägen desselben von Mitarbeitern zu anderen Arbeitgebern verantwortlich. Ein traditioneller, hierarchisch geprägter Führungsstil lässt keinen Entfaltungsspielraum und passt nicht in die moderne Arbeitswelt, die von einem Mitarbeiter ein gewisses Maß an Flexibilität erfordert.

Klar ist, der Chef muss Vorgesetzter bleiben und seine Anweisungen müssen befolgt werden. Aber eine gewisse Dialogbereitschaft, Transparenz und Kommunikation in beide Richtungen können situationsangemessen dafür sorgen, dass der Mitarbeiter sich wertgeschätzt und ernst genommen fühlt.

Die Unternehmenskultur des guten Führungsstils mit dem Aufbau eines Vertrauensverhältnisses und dem Fördern von Verbindlichkeit und Disziplin, das heißt keine Witze über Kollegen, keine Lästereien, Eindämmung des Flurfunks, prägen einen gewissen sachlich-professionellen Standard. Weiterhin ist die authentische Ansprache an die Mitarbeiter wichtig, nicht von oben herab, ihnen zuhören. Kontinuität im Führungsstil und eine ausgeglichene Arbeitsatmosphäre und Gerechtigkeit bei der Verteilung von Arbeitsaufträgen heben die Arbeitsmoral in der Belegschaft.

Durch die Unterstützung niedrigerer Managementebenen und dem Mut zur Selbstkritik von Seiten der Geschäftsführung, es zur Gewohnheit zu machen, erreichte Erfolge an die Belegschaft zurück melden, all dies bindet den Mitarbeiter an sein Unternehmen und seinen Aufgabenbereich.

Aufgaben, für die sich ein Arbeitnehmer strecken muss innerhalb eines erreichbaren Pensums, können verteilt werden und erhöhen somit den Reiz am Eifer. Wenn Kritik geübt werden muss, dann konstruktiv.

Eine ständige Überforderung ist genauso zu vermeiden, wie andauernde Überstunden. Diese Maßnahmen vermitteln den Mitarbeitern ein Interesse an ihrem Wohlergehen. Auch die Förderung der beruflichen Fähigkeiten, beispielsweise durch ein Angebot an geeigneten Maßnahmen innerhalb der strategischen  Personalentwicklung mit der Option, sich kontinuierlich weiter zu bilden, ist hier wirksam.

Bekommt der Mitarbeiter ein anspruchsvolles Aufgabenspektrum in einem abwechslungsreichen Arbeitsfeld mit Aufstiegschancen in einem guten Arbeitsklima und Gestaltungsmöglichkeiten, wird er sich mehr engagieren. Wenn das Management als Vorbild agiert im Sinne der Unternehmenswerte und der Ruf des Arbeitgebers gut ist, dann ist das eine gesunde Basis für eine zufriedene Belegschaft.

Wertschätzung

Zufriedenheit kann durch gelebte Wertschätzung, welche durch Lob und Anerkennung widergespiegelt wird, bewirkt werden. Somit wird eine intrinsische Motivation erzeugt.

Lob und Anerkennung

Zum einen soll Lob jedoch dosiert eingesetzt werden um nicht inflationär zu wirken zum anderen ist wichtig auf welche Weise gelobt wird. Zuviel des Überschwangs wirkt nicht glaubhaft, zu wenig, nicht ernsthaft.

Lob und Anerkennung unterscheiden sich insofern, als das Lob konkret ist, eine spontane Reaktion des Vorgesetzten auf eine bestimmte Leistung. Anerkennung bezieht sich hingegen auf die generelle Arbeit. Sie ist eine Haltung und sie muss nicht konkret sein, denn sie beurteilt das Gesamtbild. Anerkennung muss nicht verbal geäußert werden, wenn, dann durch ein qualifiziertes Feedback: Der Person angepasst, persönliche Präferenzen werden in den Vordergrund gestellt.

Chef

Der Chef kann die anderen Mitarbeiter fragen, was sie an dem Kollegen schätzen und hierdurch sein Interesse zeigen. Er kann den Angestellten zuweilen um Rat bitten, von jemandem, der täglich mit den Aufgaben zu tun hat, die ein Chef überwacht. Dies ist eine subtile Form des Lobes, es erhöht den Mitarbeiter, wenn er sein Wissen weitergeben kann und dadurch einen gewissen Einfluss ausübt.

Auch das Suchen gemeinsamer Ziele, Mitarbeiter bei der Zeiteinteilung (Projektarbeiter) Spielraum lassen, Arbeiten verteilen, neue Verantwortlichkeiten festlegen, Teams bilden, die zueinander passen. Die Bereitschaft, zu delegieren und wichtige Tätigkeiten autonom von den Mitarbeitern erledigen zu lassen, ihre Ideen aufzugreifen um damit ihre Kreativität zu fördern und so ihre Wichtigkeit zu erhöhen, sind gute Schritte zu einem Change Management, einer strategischen Neuausrichtung, um die Mitarbeiter zu motivieren. Die Qualität von Veränderungsprozessen und Umstrukturierung unter Beteiligung von Mitarbeitervertretung und Betriebsrat trägt zu einem guten Arbeitsklima bei. Und dieses ist ein guter Nährboden für Mitarbeitermotivation.

Arbeit als Mitarbeitermotivation

Die generelle Arbeit, sofern der Mitarbeiter sich mit dieser identifiziert, kann ihn emotional an das Unternehmen binden und zu überdurchschnittlicher Arbeit befähigen. Es handelt sich hier um ein Gefühl, dass man die gleichen Ziele verfolgt, an einem Strang zieht, der Mitarbeiter ein wichtiger Teil des großen Ganzen ist und somit entscheidend am Erfolg des Unternehmens beteiligt wird.

Ein Mitarbeiter identifiziert sich mit dem Unternehmen und seinem Aufgabenbereich, es entsteht eine emotionale Bindung, wenn er geschätzt wird. Ein regelmäßiger Austausch, ein Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter stellt hierfür eine gute Grundlage dar.

Hierzu sind neben regelmäßigen Gruppenbesprechungen und Mitarbeiterversammlungen, zweimal jährlich stattfindende Mitarbeitergespräche geeignet, ergänzt durch zwei bis drei kleinere Gespräche pro Jahr. Inhaltlich sollte es hier neben den sachlichen Dingen auch darum gehen, dem Mitarbeiter ein Gefühl von Dazuzugehören zu geben, ein wichtiges Rad im Getriebe der Firma zu sein und einen entscheidenden Teil zum Gesamtergebnis beizutragen. Es gibt dem Mitarbeiter das Gefühl, gebraucht zu werden.

Einzelgespräche bieten weiterhin die Möglichkeit, dem Arbeitnehmer Anerkennung zu zollen. Neben konstruktiver Kritik, steigert ein qualifiziertes Feedback mit der Chance für den Mitarbeiter, sich zu verbessern, die Freude an der Arbeit. Die Beteiligung an betrieblichen Entscheidungen, Einbindung in interne Vorgänge, lassen sie Vorschläge machen oder Prozesse bewerten und dann auch mit Veränderungen reagieren, wenn diese nötig sind.

Mitarbeiterbefragungen, ggf. eine Vorgesetztenbeurteilung, Unterstreichung der Individualität des Angestellten, er darf sein Tempo und seine Handschrift einbringen.
Erfolgversprechend ist bei der Mitarbeitermotivation, eine intrinsische Motivation beim Arbeitnehmer herzustellen, die in ihm den Spaß an der Arbeit erzeugt.

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